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Leipziger Laboratorien Veranstaltungen

Leipziger Laboratorien #2

NATION UND NATIONALISMUS IN OSTDEUTSCHLAND

Lange galt die Nation als Auslaufmodell – jetzt ist sie wieder da. Progressive Kräfte fordern einen aufgeklärten Patriotismus und „ein Lob der Nation“, Konservative wollen dem Rechtspopulismus nicht das Feld überlassen und postulieren eine Rückbesinnung auf Werte und Tradition.

Der Begriff der Nation ist seit jeher umkämpft und beschreibt wahlweise völkische, ethnische, sprachliche oder auch staatsbürgerliche Konzepte. Was genau also ist gemeint, wenn im öffentlichen Diskurs von „der Nation“ die Rede ist? Gibt es einen für Ostdeutschland spezifischen Nationenbegriff, der sich aus DDR-Sozialisation, Friedlicher Revolution und den Nachwenderfahrungen speist? Wie verhalten sich die unterschiedlichen Konzepte von Nation zu dem Modell einer offenen Gesellschaft, die gerade in urbanen Räumen und in jüngeren Bevölkerungsgruppen
wachsenden Zulauf erfährt?

Mit Juliane Nagel (MdL, Die Linke),
Frank Richter (Bürgermeisterkandidat Stadt Meißen)
und Dr. Lars Vogel (Universität Leipzig).
Moderation: Julia Leser (Projekt „PoliLab“).

ÜBER LEIPZIGER LABORATORIEN

Die Leipziger Laboratorien sind Teil des BMBF-geförderten Forschungsprojekts „Fremde im eigenen Land?“ am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig unter der Leitung von Prof. Rebecca Pates. Anlass des Projekts ist die heftige Debatte um Zugehörigkeit und Identität, die die Bundesrepublik gegenwärtig erlebt. Bei der Frage, wer dazu gehören darf und wer nicht, scheint das Land gespalten.

Das Forscherteam geht deshalb der Frage nach, welche Vorstellungen einer gemeinsamen gesellschaftlichen Identität gegenwärtig verhandelt werden und inwieweit gesellschaftlicher Zusammenhalt auch über Kulturgrenzen und Klassen hinweg möglich ist.

Datum: Dienstag, 03. Juli 2018
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei
Neues Seminargebäude, Raum 420

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