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Forschungsprojekt

Fremde im eigenen Land? – Eine Studie über die Veränderbarkeit von nationalen Narrativen mithilfe Politischer Laboratorien

Der Nationalismus ist zurück. Überall finden sich Erklärungen dafür, wer oder was Schuld daran sein könnte: Die Migration, die Globalisierung, die liberale Demokratie. Bedingen diese Einflüsse das kollektive Verständnis von Gesellschaft und Gemeinschaft? Wie verändern sich die Vorstellungen und Erzählungen gemeinschaftlicher Identität durch den Zuzug von Migrationsgruppen? Ist gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten der Zuwanderung und des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Kulturen überhaupt möglich?

Forschungsfrage: „Wer sind ‚Wir‘ in Deutschland und wie verändert sich dieses ‚Wir‘ durch Migration?“

Das Forschungsprojekt erforscht unterschiedliche Narrative gemeinsamer gesellschaftlicher Identitäten. Es geht der Frage nach, inwieweit gesellschaftlicher Zusammenhalt auch über unterschiedliche kulturelle Codes hinweg möglich ist. Diese Fragen stellen wir in politischen Laboratorien. Bei diesem praxisorientierten Format handelt es sich um eine neue Forschungsmethode, die den Teilnehmer/-innen Impulse für eine aktive politische Teilhabe liefern soll. In Diskussionsforen kommen Vertreter unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen zusammen, um über Gemeinsamkeiten und Differenzen ihrer Vorstellungen von „Nation“ und „Gesellschaft“ zu debattieren. Auf diese Weise soll zwischen verschiedenen, vermeintlich unvereinbaren Positionen im politischen Diskurs vermittelt werden.

Laufzeit des Projekts: 2018-2021