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Sophia Kratz

Assoziierte Studierende, Projekt „PoliLab“

Studium: Universität Leipzig, Politikwissenschaft (B.A.)

Gemeinsam mit Jana Schelte habe ich im Zuge meiner Bachelorarbeit Interviews in Hoyerswerda (Sachsen) geführt, erste Daten für das Forschungsprojekt erhoben und unterschiedliche Interviewtechniken getestet.

Unser Erkenntnisinteresse lag darin herauszufinden, wie Zugehörigkeit oder auch Nicht-Zugehörigkeit zu verschiedenen kollektiven Identitäten (“Sorbisch”, “Ostdeutsch”, “Deutsch”) begründet wird und welche Narrative dabei eine Rolle spielen. Dabei hat sich gezeigt, dass jede kollektive Identität ihre eigenen Narrative und Kriterien von Zugehörigkeit aufweist. Das Sorbisch-Sein scheint hauptsächlich auf dem Bekenntnis zum Sorbisch-Sein zu beruhen, wohingegen das Ostdeutsch-Sein eng mit geteilten Erfahrungen während und nach der DDR zusammenhängt. Das Deutsch-Sein wiederum verweist auf unterschiedliche Erzählungen des Deutsch-Seins (Abstammungsgemeinschaft, Staatsbürgerschaft, Partizipationsrechte, etc.).